E-Rechnung 2026: Unterstützung für Ihre Mitgliedsbetriebe
(Stand: 14.03.2026)
Praxisnahe Seminare, Fachbeiträge und Handlungsempfehlungen zur E-Rechnung für Ihre Mitgliedsbetriebe.
Jochen Treuz – Referent für Rechnungswesen und Digitalisierung
Trainer und Berater im Rechnungswesen seit 1997
Seminare für Kammern, Verbände und Unternehmen
Autor des Praxisleitfadens „E-Rechnungen für Dummies“
Schwerpunkte: E-Rechnung, Digitalisierung und KI im Rechnungswesen
Auf dieser Seite
- Warum das Thema jetzt wichtig ist
- Angebote für Verbände
- Seminarthemen
- Rolle der Verbände
- Referent
- Kontakt
Die E-Rechnungspflicht: Eine große Herausforderung
Seit dem 1. Januar 2025 müssen Unternehmen in Deutschland elektronische Rechnungen empfangen können.
Für viele Betriebe ist die Einführung der E-Rechnung jedoch noch nicht abgeschlossen.
In der Praxis stellen sich derzeit zahlreiche Fragen:
- Welche Formate werden tatsächlich verwendet – ZUGFeRD oder XRechnung?
- Wie funktioniert die technische Validierung der Rechnungen?
- Welche Anpassungen sind im ERP-System oder in der Buchhaltung notwendig?
- Wie können Unternehmen die Umstellung organisatorisch bewältigen?
Verbände und Kammern können ihre Mitgliedsbetriebe in dieser Phase besonders gut unterstützen – durch praxisnahe Information, Orientierung und Erfahrungsaustausch.
Ich unterstütze Organisationen dabei, ihren Mitgliedern genau diese Orientierung zu bieten.
Wichtiger Termin: 1. Januar 2027
Viele Unternehmen müssen sich bereits jetzt auf den nächsten wichtigen Schritt vorbereiten.
Ab 1. Januar 2027 müssen Unternehmen mit einem Jahresumsatz von mehr als 800.000 € elektronische Rechnungen versenden können.
Das betrifft einen großen Teil der mittelständischen Wirtschaft.
Unternehmen sollten daher frühzeitig klären:
- ob ihre ERP- oder Buchhaltungssoftware E-Rechnungen erzeugen kann
- welche Rechnungsformate unterstützt werden
- wie die Übermittlung der Rechnungen organisiert wird.
Warum Ihre Mitglieder jetzt Unterstützung brauchen
Die Einführung der E-Rechnung ist mehr als eine technische Umstellung.
Viele Unternehmen stehen derzeit vor drei zentralen Herausforderungen.
Neue gesetzliche Anforderungen
Seit 2025 besteht die Pflicht, elektronische Rechnungen empfangen zu können.
Beginnend ab dem 1. Januar 2027 wird auch der Versand zur Pflicht.
Für die ordnungsgemäße Verarbeitung eingehender Rechnung wird auch die technische Validierung verpflichtend.
Viele Unternehmen beschäftigen sich daher jetzt erstmals intensiver mit den technischen und organisatorischen Fragen der elektronischen Rechnungsabwicklung.
Technische Fragen in der Praxis
In vielen Unternehmen tauchen aktuell praktische Fragen auf:
- Welche Rechnungsformate werden verwendet?
- Wie funktioniert die Validierung strukturierter Rechnungen?
- Welche Rolle spielen ERP-Systeme und Buchhaltungssoftware?
Gerade kleinere und mittlere Unternehmen benötigen hier eine verständliche Orientierung.
Organisatorische Umstellung
Die Einführung der E-Rechnung betrifft nicht nur die Buchhaltung.
Oft sind auch beteiligt:
- Einkauf
- Vertrieb
- IT
- Geschäftsleitung
Die Umstellung ist daher häufig ein unternehmensweites Digitalisierungsprojekt.
Was eine E-Rechnung tatsächlich ist
Eine E-Rechnung ist keine PDF-Datei.
Eine echte elektronische Rechnung enthält strukturierte Daten, die von Software automatisch verarbeitet werden können.
In Deutschland werden derzeit vor allem zwei Formate verwendet:
ZUGFeRD
- Kombination aus PDF und strukturierten Rechnungsdaten
- besonders verbreitet im Mittelstand
XRechnung
- rein strukturiertes Datenformat
- vor allem im öffentlichen Bereich verwendet
Eine einfache PDF-Rechnung erfüllt diese Anforderungen nicht.
Unser Angebot für Ihre Mitglieder
Ich unterstütze Verbände und Kammern dabei, ihre Mitglieder praxisnah zu informieren und bei der Umsetzung zu begleiten.
Dabei sind verschiedene Formate möglich.
Kurzseminare und Webinare für Mitglieder
Online- oder Präsenzveranstaltungen zu aktuellen Themen, zum Beispiel:
- Einführung der E-Rechnung im B2B-Bereich
- ZUGFeRD und XRechnung in der Praxis
- Digitalisierung im Rechnungswesen
- KI im Rechnungswesen
- Cybersicherheit im Rechnungswesen
Die Veranstaltungen sind bewusst praxisorientiert aufgebaut und greifen typische Fragen aus Unternehmen auf.
Oft sind Online-Kurzseminare mit 3-4 UE ausreichend, um den Unternehmen einen umsetzungsorientierten Überblick zu geben.
Fachbeiträge für Mitgliederzeitschriften
Viele Unternehmen informieren sich über ihre Verbände.
Daher können auch Fachbeiträge oder Interviews für Mitgliederzeitschriften oder Newsletter erstellt werden, zum Beispiel zu Themen wie:
- typische Fehler bei der Einführung der E-Rechnung
- praktische Umsetzungsschritte in Unternehmen
- Chancen der Digitalisierung im Rechnungswesen.
Praxisorientierte Beratung
Auf Wunsch können Unternehmen auch bei konkreten Fragestellungen unterstützt werden, zum Beispiel bei:
- der Auswahl geeigneter Lösungen
- der Analyse bestehender Prozesse
- der praktischen Umsetzung der E-Rechnungsabwicklung.
Die besondere Rolle von Kammern und Verbänden
Viele Herausforderungen bei der Einführung der E-Rechnung betreffen nicht nur einzelne Unternehmen.
Verbände können hier eine wichtige koordinierende Rolle übernehmen.
Unterschiedliche ERP-Systeme
Mitgliedsbetriebe arbeiten mit sehr unterschiedlichen Softwarelösungen.
Zum Beispiel:
- branchenspezifische Software
- Buchhaltungsprogramme
- ERP-Systeme
Dadurch entstehen viele praktische Fragen zur Umsetzung der E-Rechnung.
Seminare können helfen, diese Fragen verständlich zu klären.
Branchenspezifische Besonderheiten
Viele Branchen haben spezielle Anforderungen.
Zum Beispiel:
- Bauwirtschaft
- Handwerk
- Dienstleistungen
- Industrie
Seminare für Mitglieder können gezielt auf diese Besonderheiten eingehen.
Hinweis für international tätige Unternehmen
Peppol gewinnt zunehmend an Bedeutung
Unternehmen mit internationalen Geschäftsbeziehungen sollten sich frühzeitig mit Peppol befassen.
Peppol ist ein europaweit genutztes Netzwerk für den sicheren Austausch elektronischer Dokumente.
Es wird bereits verwendet von:
- öffentlichen Verwaltungen
- internationalen Konzernen
- Lieferanten im öffentlichen Beschaffungswesen
Über Peppol können elektronische Rechnungen standardisiert und automatisiert übertragen werden.
Für viele Unternehmen kann Peppol künftig eine wichtige Rolle in der elektronischen Rechnungsabwicklung spielen.
Abstimmung innerhalb der Branche
Viele Probleme entstehen in der Zusammenarbeit zwischen Unternehmen.
Beispiele:
- unterschiedliche Rechnungsformate
- fehlende Validierung
- unterschiedliche Übertragungswege
Verbände können helfen, hier ein gemeinsames Verständnis zu entwickeln.
Marktmacht gegenüber Softwareanbietern
Verbände vertreten häufig viele Unternehmen einer Branche.
Dadurch entsteht eine wichtige Möglichkeit:
gemeinsame Anforderungen gegenüber Softwareanbietern zu formulieren.
Dies kann die Einführung der E-Rechnung erheblich erleichtern.
Ihr Referent
Jochen Treuz – Trainer, Berater und Autor
Diplom-Kaufmann (Universität Mannheim)
Seit vielen Jahren tätig als:
- Trainer im Rechnungswesen
- Berater für Digitalisierung im Rechnungswesen
- Autor mehrerer Fachbücher
Schwerpunkte:
- elektronische Rechnungsabwicklung
- Digitalisierung im Rechnungswesen
- Liquiditätsmanagement
- praktische Umsetzung in Unternehmen
Durch die Tätigkeit als Trainer, Berater und Interimsmanager konnte ich zahlreiche Unternehmen und Organisationen bei der Weiterentwicklung ihrer Prozesse im Rechnungswesen begleiten.
Diese Erfahrungen fließen direkt in meine Seminare ein.
Zusammenarbeit mit mehreren Kammern möglich
Bei Online-Seminaren besteht die Möglichkeit, Veranstaltungen gemeinsam mit mehreren Kammern oder Verbänden durchzuführen.
Dadurch kann die Wahrscheinlichkeit erhöht werden, dass Veranstaltungen stattfinden und eine ausreichende Teilnehmerzahl erreicht wird.
Interesse an einer Zusammenarbeit?
Gerne bespreche ich mit Ihnen mögliche Formate für Ihre Mitglieder.
Kontakt
Jochen Treuz
Trainer, Berater und Autor
E-Mail: info@treuz.de
Telefon: 06201 877470
Auch ein kurzer Austausch per Zoom oder Teams ist jederzeit möglich.


